Was Sie beachten sollten

Die perfekte Nachhilfe gibt es nicht, es gibt aber sehr wohl erfolglose Nachhilfe. Erfolglos ist eine Nachhilfe fast automatisch, wenn die Erwartungshaltung und die Ziele von Schülern, Eltern und (Nachhilfe-)Lehrer nicht miteinander übereinstimmen. Es kommt aber leider auch sehr oft vor, dass diese Ziele nicht mit der pädagogischen und/oder didaktischen Realität übereinstimmen. Dies ist nicht zuletzt deshalb so oft der Fall, weil Schüler, Eltern und – leider auch – Nachhilfelehrer meistens keine pädagogischen Fachkenntnisse haben. Daher klammern sich viele hilfesuchende Eltern an, aus ihrer Sicht naheliegende, Klischees, deren übermäßige Gewichtung nur zu oft zu Misserfolg führen. Auf einige Punkte, mit denen wir tagtäglich konfrontiert werden, möchten wir an dieser Stelle kurz eingehen:

Noten

Was unmittelbar Sorgen macht, sind meist die Noten. Daher erwarten viele Eltern und Schüler von einer Nachhilfe, dass sie möglichst schnell bessere Noten erzeugt. Das ist prinzipiell mit den geeigneten Methoden auch machbar.

Aber in den allermeisten Fällen ist der Erfolg nur kurzzeitig. Der Schüler erkennt nicht die Defizite in seinem Lernverhalten, weswegen er nicht in der Lage ist, diese Notenverbesserung auf Dauer und auf sich allein gestellt zu halten. Es droht – wie bei einer Diät – der Jojo-Effekt.

Der Schüler wird entweder frustriert oder auf Dauer von Nachhilfe abhängig. Beides sollte aber eben nicht Sinn einer guten Nachhilfe sein. Abgesehen davon ist es ohnehin falsch, die Noten in den Vordergrund zu stellen. Denn sie stehen eher am Ende eines weit größeren, komplexen Zusammenhangs. Noten sind der Versuch, das Ergebnis eines Arbeits- und Lernprozesses zu messen, den der Schüler durchmacht. Um im Endeffekt die Noten wirklich nachhaltig zu verbessern, muss eher an den Fertigkeiten gearbeitet werden, die unmittelbar zu diesen Prozessen gehören.

Der Nachhilfelehrer selbst

„Sie schicken aber schon einen richtigen Lehrer?“

Wir hören diesen Wunsch oft. Erst einmal: Ja, wir haben durchaus auch „richtige“ Lehrer zur Verfügung, aber erlauben Sie eine Gegenfrage:

Wenn es mit einem Lehrer so einfach funktionieren würde, warum braucht der Schüler dann eine Nachhilfe? Bedenken Sie: Er hat 5 Tage die Woche jeden Vormittag mehrere ausgebildete Lehrer zur Verfügung. Ganz so einfach ist die Sache also nicht.

Häufig löst sich der Knoten eben genau dann, wenn man als Schüler einmal mit einem Nicht-Lehrer, einem Praktiker, über den Stoff reden kann. Jemand, der gewohnt ist, den Lerninhalt nicht bloß zu vermitteln, sondern ihn anzuwenden. Mit dessen Hilfe der Schüler erkennen kann, dass der Stoff nicht bloß ein theoretisches Gebilde mit dem Zweck ist, ihn zu quälen, sondern etwas mit reellen Anwendungsgebieten. Jemand, der den Stoff einmal aus einer ganz anderen Perspektive betrachtet. Welche Qualifikation der Nachhilfelehrer haben sollte, hängt ganz davon ab, wofür Sie ihn brauchen. Soll er reines Fachwissen vermitteln, das Lernen lehren oder dem Schüler beim Lernen (oder auch einmal den Hausaufgaben) helfen? In den wenigsten Fällen ist ein „richtiger“ Lehrer die beste Wahl.

Das „Problemfach“

Nachhilfe wird gerne in dem Fach verlang, in dem der Schüler die schlechteste Note hat. Das mag Sinn machen, wenn er in den übrigen Fächern tatsächlich gut ist. Wenn aber das Problemfach der Fünfer unter lauter Vierern ist, ist Skepsis angebracht: Hat dieser Schüler womöglich mehrere Problemfächer? Hat er nicht vielmehr ein grundsätzliches Schulproblem?

Wir haben es schon öfters erlebt: Die Englisch-Note ist – wie gewünscht - gerettet, der Schüler steht in diesem Fach halbwegs stabil. Dafür ist er dann wegen Mathe furchgefallen. Oder: Die Eltern rufen nach einer Mathe-Nachhilfe, weil hier die Noten schlecht sind. Wir stellen dagegen fest: Der Schüler versagt nicht etwa wegen der Rechentechniken, er scheitert an den Textaufgaben. Er hat eher ein Deutsch-Problem!

Ohne eine vernünftige Analyse des Problems geht es nicht. Erst dann kann auch die geeignete Nachhilfe ansetzen.

Die „Lernfächer“

In Geschichte, Biologie oder Erdkunde wird generell keine Nachhilfe gewünscht. Fragen Sie bitte nicht, warum das so ist, wir wissen es selbst nicht. Angeblich sind diese Fächer ja bloß „Lernfächer“ und außerdem als Nebenfächer vollkommen unwichtig.

Erstens ist das falsch, denn man muss z.B. in Biologie eine ganze Menge verstehen, bevor man vernünftig lernen kann, und zweitens: Man kann auch wegen Erdkunde durchfallen...

Vernachlässigen Sie die Nebenfächer nicht! Hat der Schüler hier wiederholt schlechte Noten, dann ist nicht nur sein Vorrücken gefährdet, es ist dies meist auch ein sicheres Zeichen dafür, dass mit seiner Lernhaltung etwas massiv nicht stimmt. Außerdem kann gerade in einem derartigen Nebenfach tatsächlich in kurzer Zeit ein messbarer Erfolg erzielt werden. Hat der Schüler ein Motivationsproblem, weil er sich nach einer langen Karriere als schlechter Schüler schon gar nichts mehr zutraut, können die nötigen Erfolge in Form guter Noten am sichersten über diese Nebenfächer erreicht werden.

Der Zeitpunkt

Auch wenn Ihnen oft aus verkaufsfördernden Gründen etwas anderes erzählt wird:

Es ist nicht möglich, in ein paar Wochen die Lücken von mehreren Monaten oder gar Jahren schulischer Bummelei nachzuholen. Erwarten Sie also nicht, dass wenige Wochen vor Notenschluss oder gar der entscheidenden Prüfung ernsthaft zu helfen ist. Übungen zusammen mit einem Fachmann, um sicherer zu werden, ja. Einzelne Fragen zu einem generell verstandenen Thema auch. Wirkliche fachliche Probleme: nein. Etwas anderes zu versprechen ist nicht seriös.

Wenn Sie wissen, dass dem Schüler ein Fach ernsthaft Sorgen bereitet, kümmern Sie sich so bald wie möglich um eine Nachhilfe! Die besten Erfolge haben wir, wenn wir einen Schüler vom Beginn eines Schuljahres an begleiten können.

Der Preis

Derzeit liegt unser Tarif bei 55€ für eine Doppelstunde, also 90 Minuten. An- und Abfahrt gehen zu unseren Lasten. Allerdings rechnen wir bei regelmäßigen und längeren Betreuungen am liebsten pauschal monatlich ab, was auf 220€ / Monat käme. Da wir aber ohnehin sehr individuell arbeiten, sind, falls gewünscht und sinnvoll, auch zeitlich von diesem Standard abweichende Unterrichtseinheiten möglich. Teilen Sie uns ihre Wünsche mit, man kann mit uns über alles reden.

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